Lieder, Gedichte & Geschichten

„Das Leben ist lebenswert …“

Ich bin Liedermacherin und Poetin. Seit 20 Jahren schreibe ich Lebenslieder zu allem, was mich bewegt: das Reisen, die Liebe, das Frausein, die Politik, die kleinen und großen Fragen, Freuden und Leiden der Welt.

Meine Lieder sind für alle, die gerne gesungene Geschichten hören und das Genre der Singer-Songwriter schätzen. Gerne komme ich in eure Bibliothek, Pfarre, Gemeinde oder Vereinsgruppe und gestalte einen Liederabend oder eine Lesung mit Liedern, Gedichten und Geschichten – stimmungsvoll und für Jung und Alt.

Veronika singt mit Gitarre bei einem Liederabend in einer Galerie
Programme

Liederabend oder Lesungen · 1½ bis 2 Stunden

Lieder, Gedichte und Kurzgeschichten – zu einem Thema, das zu eurem Anlass passt:

  • „Mei Leben, mei Reise“
  • „Das Leben ist lebenswert“
  • „Gott und die Welt“
  • „Frauenleben“
  • Valentinsprogramm – ein Ohrenschmaus für Liebende und Pärchen
Hörproben

Hör doch mal rein!

Eine kleine Auswahl meiner Lieder – mal nachdenklich, mal ermutigend, mal augenzwinkernd.

Lebenswert
Tolle Frau
Tanz di frei
Koane bessern als euch
Veronika spielt Gitarre neben einem Christbaum
Gedichte & Geschichten

Worte, die bleiben

Zwischen den Liedern lese ich Gedichte und Kurzgeschichten – über das Unterwegssein, das Frausein, über Gott und die Welt. Das kreative Schreiben begleitet mich seit vielen Jahren, auch in meiner langjährigen Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Augustinum.

Leseproben

Zum Nachlesen und Nachspüren

Gedicht

Goldene Flügel

Tief in mir drinnen habe ich Flügel,
Flügel aus glitzerndem Licht!
Und meine Flugbahn zieht eine Spur, die sagt
„Fürchte dich nicht! Tanze das Leben, zieh deine Kreise,
Liebe und lache auf dieser Reise,
die Leben heißt.

Tief in mir drinnen habe ich Flügel,
Gedankenflügel tragen mich fort.
Sie lassen mich Wunderdinge schauen,
sie tragen mich zu jenem besonderen Ort,
wo die Engel wohnen,
wo der Himmel lebt.
Wo jeder – neu geboren –
goldene Flügel trägt.

Veronika Schweiger-Mauschitz

Gedicht

Himmel auf Erden

Ich schenk mir ein Wort
Ich schenk mir die Zeit
Ich öffne die Stille
Ich mache mich weit
Und lasse Gedanken fliegen
Schreibe am Himmel ein Gedicht
Von Sehnen und Hoffen
Von Dunkel und Licht
Vom Leben und vom Werden
Vom Vergehen und vom Sterben
Vom DA-SEIN im Augenblick
Dem Himmel auf Erden.

Veronika Schweiger-Mauschitz

Weihnachtsgedicht

Wacht auf!

Wacht auf! Ein Engel hat über Nacht
die Weihnacht gebracht.
Er hat die Sorgenfalten in ein Lächeln verwandelt,
den mürrischen in einen freundlichen Blick.
Er hat den Fremden wie einen Freund behandelt
und wo Streit war ist jetzt ein liebender Blick.
Er hat das einsame Schweigen in geselliges Singen verzaubert!
Horch, wie schön es aus allen Häusern klingt!
Er hat den Habgierigen das Schenken gelehrt,
sodass der Hunger auf der Welt nicht mehr existiert.
Er hat das Berechnen durch das Einfühlen getauscht
und hat uns den achtsamen Gruß wieder geschenkt.
Er hat uns die Freude am Leben wiedererweckt,
die erwacht, wenn man nicht verurteilt,
sondern seine Gedanken mit Barmherzigkeit lenkt.

Wacht auf! Ein Engel hat über Nacht
die Weihnacht gebracht.
Wie hat er das gemacht?
Er ist von Mensch zu Mensch geflogen,
hat eine goldene Spur von Herz zu Herz gezogen,
die eine Botschaft in uns brachte er ans Licht:
GOTT LIEBT DICH!

Veronika Schweiger-Mauschitz

Kurzgeschichte · Oktober 2019

Ich nehme das Leben nicht so ernst

Ich nehme das Leben nicht allzu ernst. Würde ich das tun, wohin würde das führen? Ja, ich lese Zeitung. Ich interessiere mich auch für das, was auf der Welt – in meiner kleinen und in der großen – geschieht. Aber ich nehme mir nicht mehr alles zu Herzen. Obwohl… Es ist eigentlich eigenartig, denn manchmal nehm ich mir Dinge zu Herzen, von denen mir schleierhaft ist, warum sie mir so zu Herzen gehen. Ich meine, wenn ein Eisbär ertrinkt, weil er kein festes Eis mehr findet. Das Foto des verendeten Tieres rührt mich zu Tränen. Die tausenden Menschen, die an den Folgen der Klimaveränderung ihre Nahrungsgrundlage verlieren … Dürren, Überschwemmungen, andere Wetterextreme, die rühren mich bei weitem nicht so an. Als ob sie mich nichts angingen. Kann ich nicht ändern. Ich bin der „Kopf-in-den-Sand-Stecker“, die Träumerin. Ginge es nach mir, sähe die Welt ganz anders aus. Wir würden teilen, keine Kriege mehr und kein Hunger und so weiter. Das Interessante ist, dass das jeder sagt. Wenn es nach jedem Einzelnen ginge, sähe die Welt so anders aus. Aber ich glaube das den anderen nicht. Ich weiß nicht mal, ob ich es mir selbst glaube.

Ich nehme mich selber nicht allzu ernst. Würde ich das tun, wohin würde das führen? Ja, ich interessiere mich schon für meine Ideen und Ziele und Träume. Aber ich bin nicht so naiv, dass ich glaube, das alles realisieren zu können oder gar zu leben. Ich meine, ich habe ja gelernt, wo meine Grenzen sind. Ich habe Noten bekommen und mich gut angepasst. Ich kenne die Grenzen des Möglichen. Depressiv bin ich nicht. Gottseidank. Ich habe mich dafür entschieden, einfach nicht alles allzu ernst zu nehmen.

Schau, ich nehme dich auch nicht so ernst. Würde ich das tun, wohin würde das führen? Ja, ich höre dir zu. Ich gebe dir Ratschläge. Ich lächle mit dir und manchmal weine ich auch mit dir. Aber eigentlich ist das, was mich am meisten an dir berührt, was mich zum Weinen bringen könnte, wenn ich es ernst nähme, dass du mich und die Welt nicht allzu ernst nimmst. Schade. Wie könnte diese Welt sein, wenn wir uns selbst, einander und die Welt ernster nähmen.

Halt! Nicht nachdenken! War nicht ernst gemeint!

Veronika Schweiger-Mauschitz

Ein Liederabend für eure Bibliothek, Pfarre oder Gemeinde?

Ich komme mit Gitarre, Liedern und Geschichten zu euch – sag mir einfach euren Anlass und Wunschtermin.